SOHK-Anlass zur aktuellen Wirtschaftslage

Anlass der Solothurner Handelskammer vom 28.10.2009 im Turbensaal Bellach:

Aktuelle Wirtschaftslage und mögliche
Reaktionen der Unternehmen

Aktuelle Wirtschaftslage und mögliche Reaktionen der Unternehmen

Die Weltwirtschaft ist nach einer langen und starken Wachstumsphase in eine massive Rezession geraten. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern steht die Schweizer Wirtschaft momentan noch relativ gut da. Sie weist keine tiefgreifenden strukturellen Ungleichgewichte auf. Dies stimmt zuversichtlich, dass die Schweiz die Krise meistern wird. Am meisten Sorgen bereitet die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Es muss mit einem weiteren starken Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet werden.

Welches sind die wirtschaftlichen Herausforderungen für die Schweizer Wirtschaft? Können die Stabilisierungsmassnahmen des Bundes den Abschwung dämpfen? Wie können sich die Unternehmen im Hinblick auf den nächsten Aufschwung fit halten? Wie stark und robust wird die Erholung sein?

Die Referenten Professor Aymo Brunetti, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Jonas Motschi, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn sowie Rudolf Häfeli, CEO der BDO Visura Solothurn/Zürich, werden versuchen, Antworten und Lösungen auf diese Fragen aufzuzeigen. Die Einführung und Moderation erfolgt durch Roland Fürst, Direktor Solothurner Handelskammer.

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Ein Kommentar

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    Zwischen Februar und September 2009 hat sich die Marktkapitalisierung aller Börsen der Welt, laut World Federation of Exchanges, um 53% verbessert. Ilian Mihov, Professor am INSEAD, erklärte am World Economic Forum in Dalian, China, dass wir einen “seismic shift in economic power” (erdbebenartige Veränderung der Wirtschaftsmacht) von Westen nach Osten erleben und meint damit die Asianisierung von Asien. Was können wir tun, um den Anschluss nicht zu verpassen? Wir können vom chinesischen Kaiser HongWu und vom 44. Präsidenten der USA, Barack Obama, lernen. Die Lösung liegt in vier Buchstaben, wenn ich Malcolm Gladwells Outlier mit der 10′000 Stundenregel als Basis nehmen, LUCK! Die OK Welt des “War for Talent” ist vorbei, meint Malcolm Gladwell in seinem Artikel “the Talent Myth”, den er vor sieben Jahren im New Yorker veröffentlichte. Gladwell stellt darin die hochaktulle und interessante Frage: “Are smart people overrated? (sind intelligente Leute überbezahlt?)” Die OK Welt des “War for Talent” von McKinsey & Company hat unsere globale Wirtschaft in den KO geführt. Jetzt brauchen wir erfahrene, ältere Experten mit Netzwerken, um uns wieder erfolgreich positionieren zu können!

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