so wähle ich
Dienstag, 29. Dezember 2009 19:06
Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Roland Fürst
Dienstag, 29. Dezember 2009 19:06
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Donnerstag, 24. Dezember 2009 9:54
Nein.
Definitionsprobleme: Was ist ein gesunder Lebensstil? Soll ein Fallschirmspringer höhere Prämien zahlen, weil er eine Risikosportart betreibt? Auch wenn er nie einen Unfall zu beklagen hat? Auch wenn er sich für seinen Sport physisch und mental stärkt und dadurch andere Gesundheitsprobleme verhindert? Soll eine, die Übergewicht hat höhere Prämien bezahlen? Auch wenn sie nie ärztliche Hilfe beansprucht? Auch wenn sie zu schwer ist, weil sie aufgrund eines Gebrechens keinen Sport treiben kann? Jemanden also mit hohen Prämien bestrafen, der ohnehin mit einem Gebrechen schon bestraft ist? Soll umgekehrt einer, der viel Sport betreibt von tiefen Prämien profitieren? Auch wenn er schon in jungen Jahren Abnützungserscheinungen mit teuren medizinischen Leistungen heilen muss?
Administrationsprobleme: Mit wenigen Beispielen kann aufgezeigt werden, dass ein solches System einen riesigen Kontroll- und Bürokratieaufwand nach sich ziehen würde. Hohe Kosten also für einen Apparat, der nie fair ausgestaltet werden könnte.
Pflästerlipolitik: Wir haben ein teures Gesundheitswesen, aber auch ein sehr gutes. Eines, das uns Rundumversorgung bietet. Versicherungen, die ein riesiges Leistungsspektrum abdecken, sind zwangsläufig teuer. Wenn wir die Kosten senken wollen, müssen wir die Leistungen kürzen und nicht die Kosten umverteilen.
Eigenverantwortung: Die wird schon heute belohnt, indem wir tiefere Prämien bezahlen, wenn wir eine hohe Franchise wählen.
Thema: Gesundheit | Kommentare (0) | Autor: Roland Fürst
Mittwoch, 23. Dezember 2009 14:44
Das Wahlmaterial für den 2. Wahlgang vom 24. Januar 2010 steht zur Verfügung – selbstverständlich auch auf dieser Homepage.
Hier finden Sie die aktuellen Unterlagen.
Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Roland Fürst
Mittwoch, 2. Dezember 2009 23:33
Die SVP-Parteispitze zeigt sich einmal mehr als schlechter Verlierer.
Niemand belegt gerne den letzten Platz. Niemand nimmt gerne zur Kenntnis, dass die Wählerinnen und Wähler andere dem eigenen Kandidaten vorziehen. Grösse zeigt, wer ein solches demokratisch zustande gekommene Resultat akzeptiert. Schwäche zeigt, wer den Frust der Niederlage auf dem Weg über die Medien loswerden muss, indem er den besser platzierten Kandidaten zu diffamieren versucht und unsachlich, beleidigend und ohne Anstand angreift.
Lesen Sie dazu auch: http://www.wahlkampfblog.ch/?p=1796
Thema: Wahlkampf | Kommentare (0) | Autor: Roland Fürst
Mittwoch, 2. Dezember 2009 8:09
Der erste Wahlgang vom 29. November 2009 hat gezeigt: 60% der Wählerschaft will einen bürgerlichen Ständerat.
Mit dem Entscheid der SVP, trotz letztem Rang auch beim zweiten Wahlgang vom 24. Januar 2010 anzutreten, verhilft die Partei, die sich bürgerlich nennt, die als Volkspartei auftritt und sich Wirtschaftspartei schimpft nicht nur bewusst, sondern absichtlich einem Sozi zu besseren Wahlchancen.
Im Jahre 2003 traten die gleichen drei Parteien zur Regierungsrats-Ersatzwahl an. Die Reihenfolge nach dem ersten Wahlgang entsprach derjenigen des vergangenen Wochenendes. Auch damals zog sich die SVP nicht zurück und verhalf dem selben Sozi zum Wahlerfolg.
Thema: Wahlkampf | Kommentare (0) | Autor: Roland Fürst
Dienstag, 1. Dezember 2009 0:52
Ständeratsersatzwahl vom 29.11.2009. Der erste Wahlgang ist vorbei und was allgemein erwartet wurde, trat ein: Keiner der drei Kandidaten erreichte das absolute Mehr.
Was zeigt uns das Wahlresultat? Fast 60% der Wählerinnen und Wähler wollen einen bürgerlichen Ständerat. Doch nur, wenn die Kräfte gebündelt und die Stimmen auf einen Kandidaten konzentriert werden, ist dieser Volkswille umsetzbar.
Während der linke Kandidat alle linken Stimmen auf sich vereinen konnte, haben sich die beiden anderen Kandidaten die bürgerlichen Stimmen teilen müssen. Ich habe das bessere Wahlresultat erzielt und werde auch im zweiten Wahlgang antreten.
Thema: Wahlkampf | Kommentare (0) | Autor: Roland Fürst