SVP paktiert mit Linken

Der erste Wahlgang vom 29. November 2009 hat gezeigt: 60% der Wählerschaft will einen bürgerlichen Ständerat.
Mit dem Entscheid der SVP, trotz letztem Rang auch beim zweiten Wahlgang vom 24. Januar 2010 anzutreten, verhilft die Partei, die sich bürgerlich nennt, die als Volkspartei auftritt und sich Wirtschaftspartei schimpft nicht nur bewusst, sondern absichtlich einem Sozi zu besseren Wahlchancen.

Im Jahre 2003 traten die gleichen drei Parteien zur Regierungsrats-Ersatzwahl an. Die Reihenfolge nach dem ersten Wahlgang entsprach derjenigen des vergangenen Wochenendes. Auch damals zog sich die SVP nicht zurück  und verhalf dem selben Sozi zum Wahlerfolg.

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