Fazit
Montag, 25. Januar 2010 12:57
Die Ständeratswahl ist vorbei. Die Rahmenbedingungen liessen kein anderes Resultat zu. Analog dem ersten Wahlgang machten sich auf der rechten Seite zwei Gegner die Stimmen streitig, während auf der linken Seite der lachende Dritte durchmarschieren konnte. Ich danke allen Wählerinnen und Wählern, die mir zum guten Achtungserfolg verholfen haben und ich danke allen, die mich in irgendeiner Form unterstützt haben.
Die SVP hat mit dem Auswechseln ihres Kandidaten ein politisches Recht wahrgenommen, das ihr zustand. Gleichzeitig wussten aber die SVP-Parteistrategen, dass sie damit dem SP-Mann zum Sieg verhelfen. Daran werden wir sie immer wieder erinnern. Zu bedauern ist deren Parteipräsident, der nach der x-ten Nichtwahl und erneuten Klatsche ins Gesicht eigentlich gar nicht anders kann, als zurückzutreten.
Die Strategen der FDP haben kein Profil gezeigt und enttäuscht. Wer zu einer so wichtigen Wahl nichts zu sagen hat und mit einer “qualifizierten Stimmfreigabe” eine Parole postuliert, von der niemand weiss, was sie bedeutet, hilft sich selber am wenigsten.
Löbliche Ausnahme bleibt die BDP, die schon sehr früh gesprächsbereit war und Unterstützung zusicherte. Vielen Dank.
Solange rechts aussen mit links paktiert und unheilige Allianzen schmiedet und solange die bürgerlichen Parteien nicht gesprächsbereit sind und für Zersplitterung sorgen, kommen wir nicht weiter.
Thema: Allgemein, Wahlkampf | Kommentare (0) | Autor: Roland Fürst






